Eine alte Frau sitzt auf einer Bank, eine Hand stützt sich auf ihren Gehstock.

Allgemeine Ernährungsrisiken

Wenn eine Person über eine längere Zeit weniger Nährstoffe aufnimmt als ihr Körper benötigt, kann es zu einer Mangelernährung kommen. Nicht jeder Mensch mit Demenz ist davon betroffen. Es ist jedoch gut, die Risiken zu kennen, um frühzeitig reagieren zu können.

Ernährungsrisiken kurz erklärt

Eine Person hält einen roten Becher in beiden Händen.

Es gibt viele Faktoren, die darüber bestimmen, ob wir ausreichend essen und trinken und somit unseren Nährstoffbedarf decken. Dazu gehören unter anderem das Hunger- und Durstgefühl, Beschwerden im Mundraum, Bauchschmerzen und Probleme bei der Verwertung der Nährstoffe im Magen und Darm. Wir stellen Ihnen vor, welche Faktoren langfristig zu einer Mangelernährung beitragen können.

Zu einem Nährstoffmangel kommt es, wenn sich ein Mensch einseitig ernährt. Den Mahlzeiten fehlen wichtige Nährstoffe oder diese sind in zu geringen Mengen enthalten. Ein Mangel an Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist dabei typisch.

Eine Unterernährung entwickelt sich, wenn ein Mensch über einen längeren Zeitraum zu wenig isst, also zu wenige Nährstoffe zu sich nimmt. Diese anhaltend niedrige Energiezufuhr führt zur Gewichtsabnahme, wodurch eine Abmagerung (Kachexie) entstehen kann. Meist entwickelt sich in diesem Zusammenhang auch ein Nährstoffmangel.

Wenn eine Person über längere Zeit hinweg zu wenig trinkt, kann ihr Körper austrocknen. In der Regel benötigt ein Mensch 1,5 bis 2,0 Liter Flüssigkeit pro Tag. Ein erhöhtes Risiko für eine Austrocknung besteht, wenn eine Person ein vermindertes Durstempfinden hat, das Trinken verweigert oder das Trinken vergisst.